Kirchbauverein

Luz amoi - es is Advent
Samstag, 17.12. 19.30 Uhr Gabrielkirche Ismaning

Ein stimmungsvoller Konzertabend in der Vorweihnachtszeit mit dem bekannten Ensemble „Luz amoi“.
 
Nach einigen erfolgreichen Jahren im Bereich der Neuen Volksmusik, haben sich die fünf Musiker rund um den Freisinger Perkussionisten Stefan Pellmaier ihren langersehnten Wunsch nach einem eigenen Weihnachtsprogramm der besonderen Art erfüllt.  Es werden alte adventliche Weisen und Lieder unserer Vorfahren traditionsbewusst aber dennoch im heutigen Zeitgeist und musikalisch anspruchsvoll und in einfühlsamer Art präsentiert.  Diese einzigartigen Arrangements sind eine Hommage an die alpenländische Musiktradition der Adventszeit, erscheinen aber durch die unzähligen verschiedenen Instrumente, die unnachahmliche Spielfreude und dem typischen Sound von Luz amoi in ganz neuem aktuellem Gewand. Bei Stücken wie „Maria durch den Dornwald ging“ oder „Es wird scho glei dumpa“ u.a paaren sich die weichen Klänge des Marimbaphons mit der melancholischen Melodie im Sopransaxophon. Das traditionelle Hackbrett verschmilzt förmlich mit Vibraphonklängen und zarten Geigenpassagen.  Über 20 verschiedene Instrumente aus den unterschiedlichsten Ländern und musikalischen Stilrichtungen werden an diesem Abend von den fünf sympathischen Musikern aus Freising zum Klingen gebracht und mit kurzen abwechslungsreichen Gedanken zwischen den Stücken entführt das Ensemble ihr Publikum in eine andere Welt, ohne Stress und Hektik aber auch ohne jeglichen vorweihnachtlichen Kitsch.  Gönnen Sie sich diese Stunde und tauchen Sie ein in eine Adventsstimmung der besonderen Art.   

 

 

Gabrielkirche Ismaning

Feierliche Einweihung der Gabrielkirche am Pfingstmontag, 1. Juni 2009 mit Segnung durch die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

Allein Gott in der Höh’ sei Ehr’ und Dank für seine Gnade
Hier ein paar Gedanken vom Vorsitzenden des Kirchbauverein Dr. Theodor Baumann:

Bei der Gründung des Kirchbauvereins im April 2002 wurde Karl Friedrich Reimers zum ersten Vorsitzenden gewählt und als oberstes Vereinsziel festgelegt, dass der seit Jahren verfolgte, aber auf der Stelle tretende Bau einer evangelischen Kirche in Ismaning  nun endlich verwirklicht werden soll. Ziemlich genau 7 Jahren später – nach einer biblischen Periode - stehen wir jetzt am Ziel unserer Wünsche. Der Kirchbauverein hat nicht nur Geld gesammelt, sondern wirkte zunächst auch als Katalysator bei der Konzeptfindung. Im Jahr 2004 gelang mit Architekt Wolfgang Rettenmaier der Durchbruch zu einer auch städtebaulich überzeugenden Lösung: Ein eigenständiger Rundbau zwischen dem alten Gemeindehaus und der Grundschule. Erst 2006 wurde dieses Konzept auch von den kirchlichen Stellen akzeptiert und anschließend vom Büro Steinhauser in der Ausführungsplanung umgesetzt. Die Synthese eines neuen Konzeptes mit den bewährten Planungsgrundsätzen des evangelischen Kirchenbaus hat meines Erachtens zu einem Ergebnis geführt, das sich sehen lassen kann. Die evangelische Gemeinde hat nun ihren langersehnten Kirchenraum. Aber auch für das Ortsbild von Ismaning wird – rechtzeitig zur 1200-Jahr-Feier – ein neuer Akzent an zentraler Stelle gesetzt, der vielleicht auch als Ansporn für die noch entwicklungsfähige nördliche Nachbarschaft dienen kann. Um die erforderlichen Geldmittel aufzubringen, hat der Kirchbauverein viele Aktivitäten entwickelt, vom Krautkochbuch über Rückwärtslauf, Spanischen Abend bis hin zu Vorträgen, Dichterlesungen und Benefizkonzerten. Am wichtigsten aber waren die Kirchbausteine. Für 250 € - oder auch mehr – konnte man einen Stein stiften, der dann von Dietlinde Majewski künstlerisch gestaltet und mit dem Namen des Spenders versehen wurde. Insgesamt sind von Juli 2003 bis Januar 2009 über 250 Steine zusammengekommen. Sie wurden zu einer Wand aufgemauert, die man sich im Foyer anschauen kann. In den beiden untersten Steinlagen sind außer den Spendersteinen auch einige Widmungssteine zu sehen, als Dank für die besondere Unterstützung und Förderung des Kirchbaus, insbesondere durch die politischen Gemeinden Ismaning und Unterföhring und ihre Bürgermeister Sedlmair und Schwarz, für die Architekten Steinhauser und Rettenmaier, für die Pfarrer Volleth und Blechschmidt und last not least für die Pfarramtssekretärin Christa Diebel. Die oberste Steinlage weist in die Zukunft, sie wurde von den letzten Konfirmanden-Jahrgängen und den beiden Ismaninger Grundschulen gespendet. Die anderen Steine dazwischen wurden ohne besondere Ordnung allein nach dem Zufallsprinzip eingemauert. Wenn jemand seinen Stein sucht und dabei vielleicht feststellt, dass er neben einem unbequemen Nachbarn ins Mörtelbett zu liegen gekommen ist, muss er sich mit diesem Schicksal eben abfinden und dauerhaft arrangieren – wie in einer guten Ehe. Die Bausteinwand kann aber auch noch zu anderen Gedanken anregen: Sie zeigt die breite, weit über die evangelische Kirchengemeinde hinausgehende Unterstützung und Sympathie für den Kirchbau bei den Ismaninger Bürgern, Firmen, Vereinen und anderen Institutionen. Das hat sicher auch die politischen Gemeinden zu ihrer großzügigen Unterstützung beflügelt und wird sie hoffentlich weiterhin beflügeln. Bei aller Freude und allem Dank an die vielen Menschen, die das Geld für den Kirchbau gegeben haben und die dieses schöne Gebäude erdacht, geplant und mit ihrer Hände Arbeit realisiert haben, soll am Schluss doch der Satz stehen: Allein Gott in der Höh’ sei Ehr’ und Dank für seine Gnade.

Der Vorstand

Hannelore Schatz, 1. Vorsitzende
Werner Blechschmidt
Jochen Gentzsch
Volker Homp
Hartmut Schlauwitz

Spendenkonto des Kirchbauvereins: Konto-Nr. 2589 150 bei der Volksbank Ismaning,
BLZ 700 934 00. http://www.ismaning-wird-rund.de/